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Wanderausstellung "Die Zähringer: Mythos und Wirklichkeit"

10. Dezember 2018 bis 1. Februar 2019, Meckelhalle im Sparkassen-FinanzZentrum Freiburg

Vor 800 Jahren, 1218, starb mit Bertold V. der letzte Herzog von Zähringen. Zahlreiche Geschichten und Legenden ranken sich bis heute um dieses Geschlecht, das am Ober- und Hochrhein sowie in Burgund seinen Machtbereich hatte und dessen Vertreter für etwa 150 Jahre zu den einflussreichsten Reichsfürsten zählten.

Nachdem die große Freiburger Zähringer-Ausstellung über 30 Jahre zurückliegt, ist es an der Zeit sich unter dem Motto „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ erneut auf eine Spurensuche zu machen: Die Ausstellung ist vom 10. Dezember 2018 bis zum 1. Februar 2019 in der Meckelhalle des Sparkassen-FinanzZentrums in der Kaiser-Joseph-Straße zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Anschließend wird sie auf Wanderschaft in die zwölf „Zähringerstädte“ im Südwesten Deutschlands und in der Nordwestschweiz gehen. Kuratiert wurde die Ausstellung von vom Alemannischen Institut Freiburg, dem Stadtarchiv Freiburg, dem Historischen Seminar, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I, Abt. Landesgeschichte an der Universität Freiburg und von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Alle Autoren der Ausstellung sind Experten auf ihrem Gebiet und mit der Zähringergeschichte bestens vertraut. Unterstützt wird sie von Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Toto-Lotto Baden-Württemberg und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie von den Zähringerstädten.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (außer feiertags)

Führungen:
immer mittwochs um 18.00 Uhr (außer am 26.12.2018), Eintritt frei

Mit freundlicher Unterstützung durch den Breisgau-Geschichtsverein "Schau-ins-Land"


Verein Zähringer Zentrum e.V.: Sammelband zur Tagung in St. Peter

„Die Zähringer. Rang und Herrschaft um 1200“.

Rechtzeitig zum 800. Todestag des letzten Zähringerherzogs, Bertold. V., am 18.02.2018 erschien der Band zu der im September 2016 im ehemaligen Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald stattgefundenen Tagung „Die Zähringer. Rang und Herrschaft um 1200“.
Gemeinde, Landkreis und der Verein Zähringer Zentrum e.V. haben die gut besuchte, hochkarätig besetzte und mit Abendvorträgen auch für die Bürger von St. Peter geöffnete Veranstaltung im Geistlichen Zentrum unterstützt. Auf Antrag des Vorsitzenden des Vereins hat das Wissenschaftsministerium die Tagung und den Sammelband über das Alemannische Institut gefördert.

Die Ergebnisse der dreitägigen Tagung zeigen, wie intensiv die Zähringerforschung in den letzten Jahren vorangetrieben wurde. Neue Fragestellungen sowie intensive Gespräche zwischen Historikern, Archäologen, Kunsthistorikern und Literaturwissenschaftlern, nicht zuletzt auch zwischen ausgewiesenen Zähringerexperten, dem wissenschaftlichen Nachwuchs und allen historisch interessierten Bürgern aus dem gesamten Oberrheingebiet und der Schweiz sind in diesem lesenswerten Sammelband in 25 bunten Aufsätzen auf fast 550 Seiten vereinigt.
Der Band sollte in keinem an den Zähringern und den Zähringerstätten interessierten Haus fehlen: Er beginnt mit „Zähringer-Geschichten“  - etwa zu den „guten“ Zähringern im Gegensatz zu den „bösen“ Habsburgern, beleuchtet den Stand der Entwicklungen in St. Peter zu einem „Haus der Zähringer“, demonstriert den Rang der Zähringer im Reich um 1200 mit einem Blick auf das Münster Bertolds V. und zeigt die spannenden Verhandlungen und Nachfolgekämpfe nach dem Tod des letzten Zähringers in der männlichen Linie. Kurz und gut: Nach der letzten Zähringerausstellung 1986 und vor dem Stadtjubiläum Freiburg 2020 liegt mit diesem Band eine umfassende Gesamtdarstellung zu den Zähringern als Grundlage für alle weiterführenden Ereignisse und Forschungen vor.

Das Buch „Die Zähringer, Rang und Herrschaft um 1200“ aus dem Thorbecke-Verlag, ISBN 978-3-7995-1296-1 kann im Buchhandel für 35 € bestellt werden.
Versandkostenfrei (mit Rechnung) kann das Buch auch beim Alemannischen Institut Freiburg e.V., Bertoldstr. 45, 79098 Freiburg, Tel. 0761 150 67570, bezogen werden. Mit der dortigen Bestellung wird die Bildungsarbeit des Instituts unterstützt.


24 Jahre lang war Urs Höchner Stadtschreiber von Murten. Er kam 1987 von Basel in den Hauptort des Seebezirks und übernahm das Amt bereits vier Jahre später.

Von seinen Erlebnissen und Erfahrungen lesen Sie in der Ausgabe der Freiburger Nachrichten vom 4. Dezember 2017


Zähringerreise nach Weilheim an der Teck

Die Stadt Weilheim an der Teck, die Geburtsstätte der Zähringer, hat am Samstag, den 30. September 2017 nach dem Erfolg im vergangenen Jahr zum zweiten Mal einen Mittelaltermarkt organisiert. Murten ist dabei der Einladung aus Weilheim gefolgt, mit einem eigenen Marktstand und Köstlichkeiten aus Murten teilzunehmen und wurde von Herzog Berthold mit dem Barte persönlich begrüsst. Die drei Marktfrauen aus Murten haben am Samstag 240 Stück Nidlechueche verkauft!

Eine Gruppe von rund 30 Personen aus Murten hat weiter die Gelegenheit wahrgenommen, diesen Zähringermarkt zu besuchen. Nach einem Zwischenhalt in Bräunlingen konnten wir nach der Ankunft in Weilheim über die Kunststücke von Gauklern staunen, Minnegesänge mit mittelalterlichen Instrumenten geniessen und ausgiebig verschiedenste Köstlichkeiten bis hin zu selbstgebrautem Bier versuchen.

 Die Führung durch die Peterskirche in Weilheim durch den langjährigen, ehemaligen Bürgermeister, Hermann Bauer, sowie die Stadtführungen durch zwei Nachtwächter waren überaus spannend und lehrreich. Natürlich durfte der gemütlich-fröhliche Ausklang bis in die Nacht hinein nicht fehlen. Bei der Rückfahrt vom Sonntag wurde in St. Peter im Schwarzwald Halt gemacht, der Grablege der Herzöge von Zähringen. Für die Führung durch die Barockkirche, die Rokoko-Bibliothek sowie den Fürstensaal des ehemaligen Klosters wurde eigens Herr Prof. Dr. Hans-Otto Mühleisen aufgeboten, der durch seine immense Sachkenntnis alle überzeugt hat.
 
Die Reisegruppe konnte von den guten Kontakten des ehemaligen Stadtschreibers von Murten, Urs Höchner, profitieren und wurde überall herzlich empfangen. In allen drei besuchten Zähringerstädten liessen es sich die amtierenden Bürgermeister nicht nehmen, die Murtner persönlich zu einem Umtrunk einzuladen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von der ganzen Reise hell begeistert.


Gemeinderat Fribourg 2016 - 2021

Neben Thierry Steiert (SP) und Antoinette de Weck (FDP), beide seit 2011 dem Gemeinderat zugehörig, wurden neu gewählt:
Andrea Burgener Woeffrey (SP)
Pierre-Olivier Nobs (CSP - Mitte Links)
Laurent Dietrich (CVP)

Gesamtübersicht
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Kloster, Priesterseminar, Geistliches Zentrum

Von Kunst, Geschichte und Gegenwart der vormaligen Benediktinerabtei St. Peter auf dem Schwarzwald

Über das Buch (79 KiB)

Hans-Otto Mühleisen und Arno Zahlauer (Hrsg.)
Kunstverlag Josef Fink


Bürgermeister Rudolf Schuler im Amt bestätigt

Rudolf Schuler ist für weitere acht Jahre Bürgermeister in St. Peter. Mit 814 Stimmen (89,16 Prozent der gültigen Stimmen) wurde er am 9. Oktober in eine weitere  Amtszeit gewählt.
Die Wahlbeteiligung lag bei über 45 Prozent.